Mein erstes Nähprojekt: ein Kissenbezug mit Hotelverschluss

Hallo meine Lieben!

Bereits im letzten Jahr habe meine allerersten kleinen Näherfahrungen machen dürfen. In einem 3-stündigen Kurs bei Smilla in Berlin habe ich diesen tollen Wendebeutel im nordischen Design genäht. Mächtig stolz und fest davon überzeugt, weiter nähen zu wollen, war ich damals voller Ideen und Motivation. Nun ist über ein Jahr vergangen und passiert ist natürlich nichts. Das soll sich jetzt ändern!

Bereits im November zu meinem Geburtstag habe ich diese Singer Tradition 2250 Nähmaschine bekommen. Weihnachten, ein stressiger Uni-Alltag und Prüfungen haben die Nähmaschine in der Ecke verstauben lassen, aber wenn nicht jetzt, in den Semesterferien (aka der „vorlesungsfreien Zeit“), soll Zeit sein um sich mit einem neuen Hobby, vielleicht sogar einer neuen Leidenschaft zu beschäftigen. Meine kleine Maschine ist ein Einsteiger-Modell, dass mir für den Anfang hoffentlich gute Dienste leisten wird.IMG_5722.jpg

Für mein erstes Projekt habe ich mich für ein ganz einfachen Kissenbezug ohne Reißverschluss und Knöpfe entschieden, sondern einen mit Hotelverschluss. Da mein erster und einziger Nähkurs ja schon eine Weile her ist und das Projekt mit Erfolg gekrönt werden sollte, wollte ich mich etwas ganz simplen beginnen.
Ich habe mich hierbei an der Anleitung von RevoluzZza orientiert. Diese hat mich als blutiger Anfänger sicher durch das Projekt geführt, dennoch gibt es 1-2 kleine Tipps & Tricks die ich mir auf verschiedenen Blogs und aus einigen Büchern zusammengelesen habe, die mir vorher nicht bewusst waren und ich gerne mit euch teilen möchte.

Für euer Kissen benötigt ihr natürlich ausreichend Stoff. Am besten einen leichten Baumwollstoff ohne Elastan, der ist für Anfänger gut zu verarbeiten. Achtet darauf, dass ihr euren Stoff vorwascht auf der Temperatur in der ihr das fertige Stück später auch waschen wollt. Das sorgt zum einen dafür, dass ihr seht wie sich der Stoff unter der Temperatur verändert und so später keine böse Überraschung erlebt, aber ihr prüft auch die Farbechtheit und entfernt eventuellen Schmutz und Rückstände von Chemikalien.
Gerade wenn man aus dem Stoffgeschäft kommt und super motiviert am liebsten sofort loslegen würde ist das Vorwaschen natürlich eine unerwünschte Bremse, aber nehmt euch die Zeit und bereitet alles andere währenddessen vor, es gibt genug zu tun!

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Mein Stoff für den Kissenbezug von stof-fabrics

Während ihren euren Stoff vorwascht könnt ihr schon mal eure Nähmaschine startklar machen; überlegt euch, welche Farben das Garn haben soll und fädelt Ober- und Unterfaden ein. Diese Aufgabe war für mich zu erst ein großes Hindernis, aber mit der tollen Anleitung von Selmin vom Blog Tweed & Greet, sollte das auch für euch kein Problem sein.

Danach legt euch eure Utensilien zur Hand, ihr benötigt:
– Stecknadeln (je nach Geschmack mit oder ohne Kopf)
– Stoffschere
– Kreide o.Ä. für Markierungen auf dem Stoff
– Nahtrenner, falls doch mal etwas schief laufen sollte
– Papier für eine Skizze
– Lineal
– Bügeleisen & -brett

Bevor ihr nun loslegen könnt, solltet ihr euren Stoff noch kurz bügeln, so liegt er schön glatt beim Nähen.

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Von hieran habe mich an die Anleitung gehalten und habe in bummelig 1,5 Stunden, inklusive markieren und schneiden des Stoffes, dieses tolle Kissen gezaubert. Das ganze geht sicher auch wesentlicher schneller, wenn man etwas routinierter mit der Maschine umgehen kann.
Ich bin wirklich stolz auf mich und meinen ersten selbstgenähten Kissenbezug, auch wenn man bei genauerem Hinsehen natürlich kleine Stellen sieht, die man beim nächsten Mal ein wenig besser machen kann.

Dieses kleine Projekt hat mir wirklich viel Spaß gemacht & mein Näh-Fieber ist neu entbrannt! Ich habe wirklich Lust mehr in diesem Bereich zu lernen, seid deshalb gespannt was in nächster Zeit kommt, ich habe noch das ein oder andere Nähprojekt geplant, bevor die Uni Ende Oktober wieder startet.

Bis bald,

eure Marieke

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